Auffälliges bei Betriebsanalysen

Grundlage jedes Systemangebotes von R.O.N.A. ist eine individuelle Betriebsanalyse. Sie zeigt betriebsspezifische Schwachstellen auf, die ein neues System beheben muss. Nachstehende Mängelpunkte sind uns bei bisherigen Betriebsanalysen aufgefallen:

 

Controlling

  • Das Controlling erfolgt ausschließlich über die Finanzbuchhaltung
  • Berichte und Statistiken werden mühsam in EXCEL erstellt
  • Tagaktuelles, operatives Controlling fehlt
  • Betriebsergebnisse und -Statistiken sind undurchschaubar
    • realistische Lagerrückstellungen und -bewertungen fehlen
    • 40 bis 100% der Betriebskosten sind statistische Gemeinkosten
  • Keine genaue Abgrenzung von Verbindlichkeiten/Forderungen zum  Buchungszeitpunkt
    • nicht gebuchte Forderungen werden nur geschätzt
    • nicht gebuchte Verbindlichkeiten aus der Entsorgung werden nur geschätzt
  • Mangels Lagerrückstellungen sind Betriebsergebnisse zum Teil stark verfälscht.

Innerbetriebliche Organisation

  • Verwaltung von Entsorgungsnachweisen und Begleitscheinen ist
    • sehr aufwändig
    • nicht immer gesetzeskonform
  • Abrechnung von Subaufträgen (Interseroh, ArgeV, LOGEX etc.) ist sehr aufwändig
  • Fakturierung ist nicht automatisiert. Mühsames Einpflegen von:
    • Preisvereinbarung
    • Wiegeschein
    • Zahlungskondition
    • Mengenkontrakt
    • Container- und Behältermieten
    • Mengensplitt und Weiterverrechnung (Interseroh, ArgeV, LOGEX etc.)
  • Lagerbestände werden nicht laufend gepflegt
  • Mehrere inkompatible Datenbestände in verschiedenen Systemen
    • Fakturierung
    • Preisverwaltung, Angebote, Kalkulations- und Nachkalkulationsdaten
    • Waage
    • Containerverwaltung
    • Auftragsbearbeitung und Disposition
    • Fuhrparkdaten (Tachoauswertungen und  Fahrberichte)
    • Maschinenparkdaten
    • Dokumentverwaltung
    • Lagerverwaltung
    • EN-Verwaltung
    • Betriebstagebuch
    • Abrechnungen mit Interseroh, ArgeV, LOGEX etc.
    • Daten von Fahrzeug-Behälteridentifikations- und  Wiegesystemen
    • TüV-Termine
    • Personalzeit- und Urlaubsdaten
  • Mangels zentraler Datenhaltung wird der Kunde am Telefon unzureichend bedient
  • Der Disponent hat alles Wissen im Kopf. Bei seiner Kündigung nimmt er dieses Wissen mit
  • Tagelange Blockierung des  Unternehmens, wenn eine EFB-Prüfung angesagt ist
  • Das Betriebstagebuch ist mangelhaft
  • Stoffströme können nur  mühsam nachvollzogen werden

Fuhrpark

Der Fuhrpark wird als Gemeinkosten geführt (rein statistische Kostenaufteilung)

  • Keine exakten Daten über Netto-Fahrzeugauslastung
    • Trotz saisonal stark schwankender Tonnage bleiben Fahrstunden konstant
    • Sinkt in einem bestimmten Zeitraum die Tonnage um z.B. 30%, verändert sich der Stundenaufwand nur unwesentlich
    • Freie Kapazitäten für Zusatzaufträge sind nicht erkennbar
  • Effizienz der Fahrzeugeinsätze wird nur mangelhaft geprüft
    • Leerfahrten auf größeren Strecken werden nicht automatisch erkannt
    • Fahrer machen unnötige Überstunden
    • Unnötig lange Hofzeiten
    • Tachoscheibenauswertungen stimmen mit Fahrberichten nicht überein
    • Bei Tonnenverrechnung werden Untermengen nicht automatisch erkannt
    • Die Kosten für Container- und Behälterstellung werden unterschätzt
    • Fahrer werden nur nach Fahrzeit entlohnt. Ein Bonus für Effizienz fehlt

Container- und Behälterverwaltung

  • Standorte der einzelnen Container und Behälter sind unklar
  • Beachtliche Menge vergessener und/oder verlorener Container und Behälter
  • Aus Datenunsicherheit werden Tagesmieten nur selten verrechnet

Marketing und Vertrieb

  • Preisgespräche und Angebote werden nur in Anlehnung zum Mitbewerb geführt
  • Grenzpreise pro Produkt und Kunde sind nicht bekannt
  • Kunden werden nur nach Umsatz und Tonnage und nicht nach Rentabilität beurteilt
  • Der Vertrieb muß sich nicht um die effiziente und rentable Entsorgung kümmern, da er nur nach Umsatz entlohnt wird
  • Unkontrollierter Einsatz von Vertriebsmitarbeitern
  • Angebotene Preise sind nicht allen betroffenen Abteilungen bekannt
  • Das Marketing weiß mangels Deckungsbeitragsrechnung nicht, welche Produkte und Kunden forciert und welche eingebremst werden sollten


Umsatzeinbrüche bei Kunden werden zu spät erkannt.

EDV

  • Unterschiedliche und inkompatible Datenbestände in verschiedenen Programmen
  • Hoher Administrationsaufwand
  • Verknüpfung von Dokumenten (Excel, Word etc.) zu den entsprechenden Adressen fehlt
  • Kein Dokument-Archivierungssystem
  • E-Mail Adressen, Telefonnummern und Ansprechpartner werden nicht zentral gepflegt
  • Datensicherung mangelhaft
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